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BAM - Bundesanstalt für Materialprüfung
Sicherheit in Technik und Chemie
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
(BAM)
Unter den Eichen 87
12205 Berlin

Allgemeines und spezielles Institutsprofil der BAM für das Projekt "TuSec"

(Stand: 2007-03-12)

Der Auftrag der BAM ist es, den Einsatz der Technik sicher und umweltverträglich zu gestalten. Hierzu untersucht sie Stoffe, Werkstoffe und Bauteile sowie natürliche und technische Systeme, überprüft ihre Zuverlässigkeit, testet Verfahren und entwickelt erforderliche Prüfmethoden und Standards. Das technologisches Wissen, die experimentelle Ausrüstungen sowie das Forschungs-Know-How im Interesse der öffentlich-technischen Sicherheit (Safety) qualifiziert die BAM auch als Partner in technischen Aspekten der Abwehr von Bedrohungen (Security) tätig zu werden.

Für das Netzwerk "Tunnelsicherheit" (TuSec für Tunnel Security) stehen zum Projektstart die nachfolgenden Fachgruppen/Ansprechpartner zur fachlichen Mitarbeit bereit. Eine spätere Anpassung der zu beteiligenden BAM-Partner ist entsprechend der konkreten Aufgabenstellung jederzeit möglich.

Fachgruppe VII.2 "Ingenieurbau"
Dr.-Ing. Werner Rücker
Tel.: 030 8104-1720
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Arbeitsschwerpunkte BAM-VII.2:
Experimentelle Tragwerkssicherheit, Ermittlung von Tragwerkszuverlässigkeit und Risikoabschätzung; technische Dynamik im Bau und Verkehrswesen; Bauwerksmonitoring und Zustandsanalyse, Gleiskonstruktionen- und komponenten

Fachgruppe VII.3 "Brandingenieurwesen"
Dr.-Ing. habil Ulrich Krause
Tel.: 030 8104-1740
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Arbeitsschwerpunkte BAM-VII.3:
Brandprävention, Vorhersage (Modellierung) von Brandszenarien in Abhängigkeit von Lüftung und Brandlast, Reaktion von Bauwerken unter Brandlast, Resttragfähigkeit, Kalibrierung von Sensoren mit speziellen Bränden; vorbeugender Brandschutz

Fachgruppe VIII.1 "Mess- und Prüftechnik; Sensorik"
Dr.-Ing. Werner Daum
Tel.: 030 8104-1910
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Dr.-Ing. Matthias Bartholmai
Tel.: 030-8104-1912
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Arbeitsschwerpunkte BAM-VIII.1:
Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP), Werkstoff- und bauteilintegrierte faseroptische und elektrische Sensorik, Zustandsüberwachung (structural health monitoring) und experimentelle Beanspruchungsanalyse mittels faseroptischer, optischer und elektrischer Sensorik, Verformungsanalyse und strahlungsphysikalische Materialcharakterisierung mittels optischer Mess- und Prüfverfahren, Zertifizierung optischer Referenzmaterialien, Zuverlässigkeitsbeurteilung, Validierung, Prüfung und Kalibrierung von Sensoren, Mess- und Prüfsystemen

Schwerpunkte zu weiteren Tätigkeitsfeldern und F&E im Bereich Security, welche ggf. für die Tunnelsicherheit adaptiert werden könnten:

  • Einsatz von Methoden der Zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) in der Grenzsicherung, Terror- und Kriminalitätsbekämpfung mit bildgebenden Durchstrahlungsverfahren, Ultraschall, Radar (Geo-Radar, mm-Wellen und THz-Strahlung), Gasanalyse und Wirbelstromtechnik sowie div. spektroskopischen Verfahren (mobil und stationär einsetzbar)
  • Detektion von konventionellen und unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen, auch mit chemischen, radioaktiven oder anderen Beiladungen
  • Risikoanalysen zu Industrieanlagen und Lagern mit gefährlichen Stoffen/Gütern
  • Rechnerische und experimentelle Methoden zur Bewertung von Gefahrgutumschließungen, Konstruktionen und Anlagen unter extremen mechanischen und thermischen Einwirkungen
  • Simulation/Nachstellung von Brand- und Explosionsszenarien; Explosivstoffeinsatz bis zu 150 kg TNT-Äquivalent auf eigener Liegenschaft, unbegrenzt an geeigneten externen Standorten
  • Entwicklung eines standardisierten Verfahrens zur Prüfung der explosionsdruckhemmenden Wirkung von Glasfenstern, -türen und -fassaden
  • Entwicklung und Testung chemischer Sensoren für Sprengstoffe (sog. elektronische Nasen) mit hoher Selektivität und kurzer Ansprechzeit
 
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